Übersicht zum Lehrgang

Lehrgang 2019: jetzt anmelden.

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Warum gibt es diesen Lehrgang?

Vielerorts entstehen Initiativen von BürgerInnen, die die Lebensmittelversorgung nicht den internationalen Märkten überlassen wollen. Sie setzen sich für eine Landwirtschaft ein, in der die ProduzentInnen ohne Kostendruck nachhaltig wirtschaften können. Auch in der Schweiz erlebt die Idee der solidarischen Landwirtschaft Aufschwung. Nun gibt es einen Lehrgang mit den Schwerpunkten biologischer Gemüsebau und solidarische Landwirtschaft. Die konventionelle Lehre als GemüsegärtnerIn ist stark auf Grossbetriebe ausgerichtet. In der Berufsschule geht es um Maschinen, Spritzmittel und Folien. Der biologische Anbau wird nur am Rande behandelt. In diesem Pilotlehrgang sollen Wissen und Fähigkeiten vermittelt werden, welche insbesondere auf Solawi-Betrieben relevant sind: Vielfältige Anbauplanung, eigene Setzlingsanzucht und effiziente Handarbeitstechniken. Zudem werden organisatorische Aspekte wie Rechtsform, Finanzplanung, Mitarbeit und Partizipation vertieft.

An wen richtet sich der Lehrgang?

Der Kursblock «Biologischer Gemüsebau» ist für Interessierte mit landwirtschaftlicher Praxiserfahrung gedacht, die sich mehr theoretisches Wissen und Fachkenntnisse aneignen möchten. LandwirtInnen mit eigenem Hof bekommen einen Einblick, welche Anforderungen der Gemüsebau mit sich bringt und ob sie ihren Betrieb in diesem Bereich erweitern oder neu ausrichten könnten. Die Kurse zum «Solawi Betriebskonzept» richten sich an KonsumentInnen und LandwirtInnen, die eine Initiative konzipieren und aufbauen möchten.

Veranstalterin

Der Lehrgang wird von der Kooperationsstelle für solidarische Landwirtschaft in Zusammenarbeit mit der Bioschule Schwand organisiert.

Jetzt unterstützen!

Die Lehrgangs-TeilnehmerInnen sollen einen relativ tiefen Betrag für die Kurse zahlen müssen, so dass möglichst viele Interessierte teilnehmen können. Gerade für Bäuerinnen und Bauern ist so ein Kurs ja auch eine doppelte Belastung: Sie müssen vom eher schmalen Budget die Kurskosten bezahlen und jemanden finden, der sie während dem Kurs auf dem Hof vertritt. Die Finanzierung möchten wir also auf mehrere Beine stellen – Kursbeiträge, GönnerInnen-Beiträge, Unterstützungen von Stiftungen. Die Stiftung Edith Maryon hat uns ab 2019 eine einmalige Unterstützung von 25’000.- Franken zugesagt. Das sichert die Durchführung für zwei Jahre. Der Lehrgang soll natürlich längerfristig bestehen. Darum suchen wir Gönnerinnen und Gönner, die das Fortbestehen des Lehrgangs sichern.

Kannst du oder eine Person in deinem Umfeld einen Batzen entbehren, um den Solawi-Lehrgang zu unterstützen und aktiv die solidarische Landwirtschaft in der Schweiz zu fördern? Hier findest du den Link zum GönnerInnenvertrag. Vielen Dank!

Pilotlehrgang 2015 – 2017

Von 2015 bis 2017 fand der Lehrgang als Pilotprojekt statt. Mehr dazu ist im Schlussbericht und in den Medienbeiträgen zum Lehrgang nachzulesen.

Der Pilotlehrgang für solidarische Landwirtschaft wurde von der Stiftung Mercator Schweiz und der Fondation Sur-la-Croix finanziell unterstützt.